Inklusion

Inklusion

Inklusive Beratung  „Schritt für Schritt barrierefrei!“

 

Das Beratungsangebot der Beratungsstelle des Frauenhauses gilt grundsätzlich für alle Frauen.

Das Ziel von Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung muss sein, möglichst alle Frauen, die häusliche Gewalt erleiden oder erlitten haben zu erreichen –  unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem sozialen Status, ihrer finanziellen Möglichkeiten oder ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Dies gilt ausdrücklich auch für Frauen mit Beeinträchtigungen/Behinderung.

 

 

Als barrierearme Beratungsstelle sind wir darauf eingestellt, Frauen mit Behinderung/Beeinträchtigung so viel wie möglich Unterstützung zu bieten.

  • Es stehen Informations- und Arbeitsmaterialien in „Leichter Sprache“ zur Verfügung
  • Der Zugang und die Ausstattung der Räume sind weitestgehend barrierefrei und auch für Rollstuhlfahrerinnen problemlos.
  • Frauen mit einer Sehbehinderung/-beeinträchtigung können an der Straßenbahnhaltestelle abgeholt werden. Blindenhunde können mitgebracht werden.
  • Begleitpersonen (m,w,d) können in die Beratungsstelle jederzeit mitgebracht werden. Sie können je nach Wunsch der betroffenen Frau an der Beratung teilnehmen oder in einem anderen Raum warten.
  • Für hörbehinderte Frauen können Dolmetscherinnen für Gebärdensprache hinzugezogen werden.
  • Besondere Hilfebedarfe sprechen wir vorab telefonisch oder per E-Mail mit den ratsuchenden Frauen ab.
  • Bei Bedarf organisieren wir auch wohnortnah Beratungsräume in anderen Einrichtungen (z.B. bei Kirchengemeinden)

 

Die Aufgabe, den Gewaltschutz für Frauen mit Behinderung zu verstärken, ergibt sich nicht zuletzt als Notwendigkeit aus der großen Studie des BMFSFJ von 2012, die eine besonders hohe Betroffenheit dieser Frauen festgestellt hat.

 

Da für Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an Informationen über Hilfsangebote weit mehr eingeschränkt ist, gilt es zunächst, diese Informationen und Hilfsangebote in den Einrichtungen, in denen behinderte Frauen  leben oder arbeiten, bekannt zu machen. Dazu kooperieren wir beispielsweise mit dem Eigenbetrieb „Darmstädter Werkstätten“.

 

 

 

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